Der Arbeitskreis Fluglärm des Bundestages, in dem Abgeordnete aller Parteien vertreten sind, lud am 12. September 2018 zu einer Anhörung nach Berlin. Anlass war die Novellierung des Fluglärmschutzgesetzes. Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm e. V. und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen nahmen daran teil.

Vor der Anhörung fand eine Mahnwache vor dem Reichstagsgebäude statt, an dem Vertreter der mit Fluglärm belasteten Kommunen und Vertreter von Bürgerinitiativen und Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Veranstalter der genehmigten Demo vor dem Reichstag waren die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen (ADF) und die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF).

An der Protestaktion nahmen auch Mitglieder des Umweltschutzvereins teil. Neben dem ehemaligen Vorstandsmitglied, Angelika Meissner-Mähl, war auch Siegfried Lemke, der auch Mitglied der Fluglärmschutzkommission (FLSK) ist, mit einem Transparent gegen die Nachtflüge vertreten. Kurzzeitig dazu gesellt hatte sich der örtlich zuständige MdB der Grünen, Sven-Christian Kindler. Er gehört zu einer Gruppe von Bundestagsabgeordneten, die das Anliegen der Fluglärmgegner unterstützen.

Der Vertreter der Gemeinde Isernhagen in der FLSK Hannover berichtete in der Veranstaltung über die stark gestiegene Zahl der Nachtflüge am Flughafen Hannover und unterstützte die Forderung nach einem Nachtflugverbot.