Ziele

Seit 1988 setzen wir uns für besseren Umweltschutz und Lebensqualität in Isernhagen und Umgebung ein. Wir sind überparteilich und keinerlei Ideologien verhaftet. Mit gleichgesinnten Bürgerinitiativen sind wir gut vernetzt, u. a. im Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. (LBU), einem Dachverband von über 100 Bürgerinitiativen.

Wir führen Informationsveranstaltungen zu aktuellen Umweltthemen durch und haben zu verschiedenen Themen Arbeitskreise eingerichtet, die sich mit speziellen Problemstellungen befassen:

 

Erfolge

Wie wirkungsvoll gute Vernetzung für die Arbeit des Umweltschutzvereins ist, hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Asbesthalde in Wunstorf

Der asbesthaltige Sondermüll sollte per LKWs an andere Standorte transportiert werden. In Zusammenarbeit mit anderen Bürgerinitiativen und sonstigen Kontakten und durch eine Klageerhebung wurde eine Lösung erreicht: Die Halde wird saniert (siehe Bericht).

Y-Bahntrasse

Die Deutsche Bahn AG plante eine neue Gleisstrecke: Der Personenverkehr sollte über Isernhagen geführt werden. Diese sogenannte Y-Trasse sollte nach der Planung und dem Raumordnungsverfahren an ihrem Südende von Bissendorf-Wietze kommend nahe dem Bahnhof Isernhagen in HB in die bestehende Strecke Hamburg – Burgwedel – Isernhagen – Hannover einmünden. Damit hätte sie den von Bremen kommenden Schnellverkehr über Isernhagen nach Hannover gelenkt; eine wesentliche zusätzliche Lärmbelastung und mögliche Verdrängung des bestehenden Nahverkehrs auf dieser Verbindung.

Der Arbeitskreis stand in Verbindung mit anderen Bürgerinitativen, die sich dieses Themas angenommen hatten, im Besonderen mit einer Initiative in Walsrode. Diese Bürgerinitiative wurde 2003 auch im Rahmen des Jahresausflugs des Umweltschutzvereins besucht.

Im Raumordnungsverfahren wurde eine Stellungnahme erarbeitet und über den Dachverband LBU im Verfahren eingebracht. Dies sicherte die weitere Teilnahmeberechtigung im Verfahren.

Der Erfolg: Die Y-Trasse wird nicht gebaut!

Presseecho zum Thema Y-Trasse: Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete am 06.11.2015: Das Y ist tot – Umstrittene Trasse wird nicht gebaut, Kommentar von Heiko Randermann: „Ende eines historischen Konflikts“.

Südlink Stromtrasse

Die Arbeit der Bürgerinitiativen gegen Südlink hat bereits zu einem Umdenken auf breiter Ebene geführt. Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen Südlink, bei dem der Umweltschutzverein Mitglied ist, zeigt sich vorsichtig optimistisch. Die Betreiberfirma informierte mittlerweile die Bürgermeister in einem Rundbrief über die neue Gesetzeslage, die der Erdverkabelung den Vorrang vor Freileitungen gibt. Noch sind wir aber nicht am Ziel und arbeiten weiter für eine noch bessere Vernetzung für die Energiewende.